Willkommen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir freuen uns, Sie auf unserer Website begrüßen zu können.
Die Bürgergemeinschaft Rettet die Uckermark entstand 1996 aus der Notwendigkeit, ein Gegengewicht zum in der Uckermark grassierenden Windmühlenkapitalismus zu schaffen.
Inzwischen haben wir uns dank Ihrer Wahlstimmen im Kreistag zu einer problembewussten und lösungsorientierten Fraktion formiert, die sich mit dem Problem der Überfrachtung der Uckermark mit Windkraftanlagen und natürlich mit den alltäglichen Problemen unserer Mitmenschen beschäftigt. Bitte wählen Sie aus unseren Angeboten und Informationen und schreiben Sie uns Ihre Meinung, Ihre Fragen.

Aktuell

Die Bürgergemeinschaft Rettet die Uckermark tritt zur Kreistagswahl am 25. Mai 2014 in allen Wahlkreisen der Uckermark an.

Unsere Kandidaten:
Angermünde: Rainer Ebeling, Ulf Scheer
Schwedt: Andreas Michael Anders, Udo Runde, Jörg Trölsch
Prenzlau : Bernd Hartwich, Gudrun Seedorf, Inger Trölsch, Frank Schröter
Templin: Hans Benthin, Dr. Uwe Jekosch


Wahlprogramm der
Bürgergemeinschaft Rettet die Uckermark


Für eine lebenswerte Uckermark

Windräder
In der Uckermark stehen bereits über 500 Windräder und diese Zahl soll sich fast verdoppeln – vorangetrieben durch die Fortschreibung des Regionalplans, der eine weitere Ausweisung von Windeignungsgebieten (WEG) vorsieht. Diese WEG verteilen sich in der Uckermark auf nur 40% des Territoriums. Dies führt regional zu einer überdimensionalen Industrialisierung der Uckermark und zu einer stark technogenen Überprägung der gewachsenen Kulturlandschaft. Windräder sind bis zu 200 m hohe Industrieanlagen, von denen Belastungen für Mensch und Natur ausgehen.
Wir unterstützen die Bundesratsinitiative der Länder Sachsen und Bayern mit der Forderung nach größeren, höhenabhängigen Mindestabständen zur Wohnbebauung – 10-faches der Gesamthöhe.
Wir wollen die politischen Vorgaben von Land und Bund beeinflussen und setzen uns bei der Ausweisung der WEG für ein so Wenig wie nötig und nicht so Viel wie möglich ein. Dazu ist es aber nötig, in den kommunalen Gremien vertreten zu sein und einen Sitz in der Regionalversammlung zu  haben, um darauf Einfluss zu nehmen und um die Katastrophe noch abwenden bzw. mildern zu können.
In der Uckermark – geprägt durch Wälder und eine einzigartige Landschaft – ist die Ausbaugrenze für Windräder erreicht.

Wirtschaftliche Zukunft
Die Uckermark  ist auf dem Arbeitsmarkt immer noch Schlusslicht, die Arbeitslosenzahlen sind hier mit am höchsten.
Die Ansiedlung des Mittelstandes muss durch Verbesserung der Bedingungen und aktive Werbung vorangebracht werden.
Der Tourismus kann als wirtschaftliches Standbein weiter entwickelt werden Dabei ist die weitere Ausweisung von Windeignungsgebieten jedoch kontraproduktiv. Die unverbaute Landschaft ist ein Merkmal, was die Uckermark auch über Landesgrenzen hinweg bekannt gemacht hat.

Verkehr
Auch die Bevölkerung der Uckermark altert stark und ist auf eine verträgliche Verkehrsanbindung in die Zentren angewiesen. Der öffentliche Personennahverkehr muss weiter gestützt und aufrecht erhalten werden. Nach verbesserten Lösungen, die wirtschaftlich vertretbar und bürgerfreundlich sind, werden wir suchen bzw. sie unterstützen.

Mehr Offenheit und Bürgerbeteiligung
Es müssen alle Parteien, Gemeinschaften, Vereine und jeder einzelne Bürger in den Meinungsbildungsprozess einbezogen werden.
Die Menschen bekommen häufig keine klaren Aussagen und Informationen von Abgeordneten, Bürgermeistern und Verwaltungen, die Bürger werden nicht über ihre Rechte aufgeklärt bzw. sind durch Priveligierung von Projekten, die fernab der betroffenen Bürger beschlossen werden, faktisch machtlos. Intransparente Klüngelabsprachen untergraben die Demokratie.
Die Bürger müssen über geplante Projekte rechtzeitig, aktiv und umfassend informiert, in die Entscheidungsprozesse einbezogen und mit Entscheidungsbefugnissen ausgestattet werden.

Gebietsreform
Die diskutierte Kreisgebietsreform wird von uns nicht unterstützt. Die Uckermark – bis vor kurzem noch größter Landkreis Deutschlands – hat schon jetzt weite Bürgerwege. Die Uckermark würde innerhalb eines Großkreises ihre Identität verlieren und auch die Menschen, die sich mit ihr identifizieren. Ihre einzigartige Landschaft mit ihren einzigartigen Menschen würde in der Namen- und Identitätslosigkeit untergehen.

Wir setzen uns für eine lebenswerte Uckermark ein und brauchen Ihre Stimme, um soziales Miteinander, Bürgerrechte und wirtschaftliche Entwicklung jenseits des Windkraftwahns zu stärken.

 
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